70 Jahre Grundgesetz –

Was hat das Grundeinkommen mit Art. 2 des Grundgesetzes zu tun?

Gastbeitrag: Ute Behrens

Anlässlich des fünfundsechzigsten Geburtstag des Grundgesetzes befragte das Institut für Demoskopie Allensbach im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage für den ROLAND Rechtsreport 2014¹ die Meinung der Bürger u. A. zum Grundgesetz und zur Bedeutung der einzelnen Grundrechte. Dabei landete die freie Entfaltung der Persönlichkeit in der Rangfolge auf dem vorletzten Platz. Nur 51 Prozent der Befragten hielten diesen Artikel für wichtig, obwohl er im direkten Zusammenhang mit dem Artikel 1 steht und in der Abfolge des Grundgesetzes den zweiten Platz einnimmt. Mittlerweile sind 70 Jahre vergangen und die Ergebnisse dürften auch heute nicht anders ausfallen.
Weiterlesen „70 Jahre Grundgesetz –“

AG Digitalisierung? Grundeinkommen!

Im Netzwerk Grundeinkommen gibt es eine neue ArbeitsgruppeDigitalisierung? Grundeinkommen!“

Die AG soll dabei helfen, die entsprechenden politischen, sozialen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu benennen, die dazu beitragen, die zukünftigen Veränderungen, die durch die Digitalisierung zu erwarten sind, für alle Menschen in unserem Land im positiven Sinne nutzbar zu machen. – Den Antragstext inkl. Begründung findet ihr hier.
Weiterlesen „AG Digitalisierung? Grundeinkommen!“

Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg

 

Das Grundeinkommen nur eine Utopie?

Autor: Dr. Michael Berndt

Wie wollen wir übermorgen zusammenleben? Dies war die zentrale Frage der Utopie-Konferenz, zu der Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, gemeinsam mit Richard David Precht vom 20. bis zum 22. August 2018 eingeladen hatte. Dieser Einladung folgten als Gäste nicht nur 49 renommierte und bekannte Kulturschaffende, Philosophen, Wissenschaftler der verschiedensten Fachrichtungen, Politiker und Wirtschaftsvertreter, sondern auch 600 Studierende und engagierte Bürger.
Weiterlesen „Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg“

Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)

Technikpolitik von unten

Am 7. September 2018 gründet sich in München das „Zentrum emanzipatorische Technikforschung“ (ZET), ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die in den gesellschaftlichen Diskurs um die technische Entwicklung intervenieren wollen. Das ZET verfolgt einerseits das Ziel, die gegenwärtige Beschränktheit dieses Diskurses auf Wettbewerbsfähigkeit zu problematisieren. Andererseits will es mit dem Nachdenken über mögliche Utopien der scheinbaren Alternativlosigkeit des Bestehenden emanzipatorische Möglichkeitsräume entgegensetzen und so dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesellschaftliche Alternativen zu schaffen. Um den intellektuellen Austausch zu befördern und Kooperationen und gegenseitige Hilfe zu ermöglichen, wird deshalb ein deutschsprachiges wissenschaftliches Netzwerk gegründet, das sich aus einem pluralen, aber dezidiert linken, Blickwinkel mit der Frage nach emanzipatorischen Perspektiven im technologischen Wandel befasst.
Weiterlesen „Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)“

Digitalisierung und bedingungsloses Grundeinkommen

Neue Möglichkeiten für Sorge- und Pflegetätigkeiten? 

Autorin: Dagmar Paternoga,
Attac, Genug für Alle AG

Dagmar PaternogaMit zunehmender Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) und damit verbundenen Zukunftsszenarien um den Wegfall von Erwerbsarbeitsplätzen bekommen immer mehr Menschen Angst vor der Digitalisierung. Sie fragen, was ist mit der Sicherheit meines Einkommens durch Erwerbsarbeit? Wie viel Arbeitsplätze werden durch KI wegfallen?

Doch müssen wir davor Angst haben? Oder bietet die Digitalisierung neben ihren Gefahren, denen wir aufmerksam begegnen müssen, auch Möglichkeiten, unsere Gesellschaft neu zu gestalten?

Weiterlesen „Digitalisierung und bedingungsloses Grundeinkommen“

Grundeinkommen in Liechtenstein

Die Diskussion über ein Grundeinkommen und dessen Umsetzung findet mittlerweile auf breiter Ebene in der Öffentlichkeit statt. Der Volksentscheid in der Schweiz 2016 über ein Grundeinkommen war nur der Anfang einer Reihe von Umsetzungsversuchen. Es folgte ein Modellversuch in Finnland und regionale Tests in den Niederlanden. Auch in Belgien, sowie zuletzt in der Schweiz und in Deutschland wurden und werden solche „Modellversuche“ regional diskutiert, wie z.B. im Kanton Zürich, in Schleswig-Holstein, in Flensburg oder in Göttingen.

Wie sinnvoll solche Modellversuche sein mögen, möge jeder selbst versuchen zu beantworten. Sie können aber die tatsächlichen kurz- und langfristigen Einflüsse eines Grundeinkommens auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nur bedingt widerspiegeln. Das könnte nur ein „Grundeinkommensversuch“ mit einer Laufzeit von mindestens fünf bis zehn Jahren in einem konkreten Staat.

Weiterlesen „Grundeinkommen in Liechtenstein“

Ganz falsche Freunde

Mit Leuten wie Fürst kann es keine Zusammenarbeit geben.

Autor: Werner Rätz

Den Inititiatorinnen und Unterzeichnern des Frankfurter Manifestes geht es auch darum, rechte, schon gar rechtspopulistische und rechtsradikale Positionen auszugrenzen, seien sie für etwas, das sie BGE nennen oder nicht. Deshalb kann es mit Leuten wie Fürst keine Zusammenarbeit geben.“

Klaus Fürst bezeichnet sich selbst als „kapitalismuskritischer Kapitalist“, der 2012 „das Institut für Kommunikation von Zukunftskonzepten (dort allerdings nicht erreichbar, sondern unter Zukunftsaspekte – WR) gründete.
Weiterlesen „Ganz falsche Freunde“

Gesellschaft und Grundeinkommen

Gastbeitrag
Autor: Dr. Michael Berndt
Fachbeauftragter Bedingungsloses Grundeinkommen, Sozialpiraten
Lizenz: CC BY-ND

 

Immer häufiger wird über ein Grundeinkommen diskutiert und das ist wichtig und gut. Dennoch höre ich solchen Diskussionen nicht mehr gerne zu. Warum? Weil immer wieder die gleichen Fragen auftauchen und diskutiert werden: Wo soll das zusätzliche Geld herkommen? Arbeiten dann noch genügend Leute? Wer macht ungeliebte Arbeit? Fragen und Ängste einer Gesellschaft, die sich über Geldverdienst und -vermögen definiert.

Aber es braucht kein „zusätzliches“ Geld. Schon heute ist in unserer Gesellschaft jeder grundabgesichert. Und gesellschaftliche Leistungen werden über Geld bewertet – manchmal mit Null Euro – und über Geld miteinander verrechnet. Handelsbilanz und ausländische Kapitalflüsse einmal außer Acht gelassen. Es ist also alles nur eine Frage der Bewertung und Verrechnung von gesellschaftlichen Leistungen.

Weiterlesen „Gesellschaft und Grundeinkommen“

Die ersten 100 UnterstützerInnen

Mehr als 100 UnterstützerInnen haben in den letzten Wochen unser Positionspapier „Frankfurter Manifest“ für ein emanzipatorisches Grundeinkommen unterzeichnet. Aber das soll nur der Anfang sein! Damit es noch deutlich mehr BefürworterInnen in Zukunft werden, daran wollen wir gemeinsam arbeiten!
Ein zweites Arbeitstreffen ist am Freitag den 16. November 2018 in Berlin geplant. Alle UnterstützerInnen erhalten aber bereits schon jetzt eine Einladung mit Vorankündigung zu diesem Arbeitstreffen. Weiterlesen „Die ersten 100 UnterstützerInnen“

Liste der UnterstützerInnen

Initiativen, Organisationen, Arbeitsgruppen und Parteien sind fett gedruckt!

Josef-Dietzgen-Club e.V., LAG Grundeinkommen DIE LINKE. NRW, 169. Thomas A., Gießen, 168. Dovian S., Opole (Polen), 167. Elisabet Voß, Berlin, 166. Ralf Engelke, Berlin, 165. Richard Rath, Frankfurt (Oder), 164. Ines Jancar, Frankfurt am Main, 163. Klaus Lüchau, 85368 Moosburg, 162. Yvonne Paul, Piratenpartei Niedersachen Landesverband Bayern Piratenpartei, 80807 München, 161. Michael F. 99423 Weimar, 160. Jeannine Lefarth, Essen, 159. Hans Stallkamp, Osnabrück, 158. Udo Pfefferkorn, Aachen, 157. Anneliese Thie, Aachen, 156. Sabine Thie, Münster, 155. Arfst Wagner, Tetenhusen, 154. Elisabeth M., Hannover, Deutschland, 153. Anna Theresia Husmann, Papenburg, 152. Ruth Sharon Oppermann, 32805 Horn-Bad Meinberg, 151. Belouschek, Elfriede, 71111 Waldenbuch, 150. Sven Hanefeld, Bremen, 149. Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis 90/Die Grünen, 148. Alexander Zirkelbach, Wien, 147. Ute Behrens, Bundesverband der Partei INI146, Berlin 146. Markus Härtl, 92318 Neumarkt, 145. Markus Jensch, Berlin, 144. Roman F., Osnabrück, 143. Bauer, Berlin, 142. Josef Plank, Berlin, 141. Jens Thölking, Visbeck, 140. Hinrich Garms, Offenbach am Main, 139. Robert Simon, Vellberg, AG Genug für alle, Attac Bremen, 28205 Bremen, 138. Manfred Seitz, Bremen, 137. Ralph Würfel, Bielefeld, 136. Siegfried Behrendt, Bremen, Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche, Bremen, 135. Renate Rathmann, Konz, 134. Anke Kewitz, 21109 Hamburg, 133. Susanne, Hamburg, 132. K. Beant Kaur Mönnich, Hamburg, 131. Olga Masur, Hamburg, 130. Lars Beck, Mulfingen, 129. Thomas Plauck, Castrop-Rauxel, 128. Rebecca Pens, Berlin, 127. Heinz Swoboda, Wien, 126. Jörg Huckenbeck, 125. Jutta O. Lechner, Bonn, 124. Rebecca Gaube, Frankfurt, 123. Sebastian Meyer, 122. Gabriele Schmidt, Bremen, 121. Harald Buwert, Olching, 120. Daniel Hans Dox, Kiel, 119. Thomas Näcke, Céret, 118. Rolf R. Müller, Leipzig, 117. Martin Birkner, Wien, 116. Josef Özcan, Köln, 115. Gertrude Stein, 3851 Kautzen, 114. Günter K., a-1210 Wien, 113. Annette Berndt, 26506 Norden, 112. Dr. Michael Berndt, Norden, AG genug für alle, Attac Deutschland, 111. Gilsa Hausegger, Graz, 110. Jutta Müller, Wien, 109. Leopold Prassl, Hof bei Straden, 108. Matthias Reichl, Bad Ischl (Österreich), 107. Ulrike Sambor, Brunn am Geb., 106. Klaus Sambor, Brunn am Geb., 105. Eva-Maria Glathe-Braun, Ulm, 104. Timo Daum, 10969 Berlin, 103. Manfred Seitz, Bremen, 102. Jo Werner, Berlin, 100. Jutta Pintaske, Weiterlesen „Liste der UnterstützerInnen“