digiBGE19-Tournee

Hervorgehoben

Unsere Unterstützer

ES GEHT LOS!

Ab Mai starten wir bundesweit die digiBGE19-Tournee. In mindestens zwölf deutschen Städten wollen wir eine Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ mit Initiativen, Organisationen und Parteien vor Ort organisieren und durchführen.

Bereits in Planung sind die Städte: Bonn, Aachen, Mainz, Dortmund, Hannover, Berlin, Saarbrücken, Frankfurt am Main, Hamburg, Bielefeld, Jena, München und Esslingen.

Es sollten noch einige hinzukommen und dazu brauchen wir deine (eure) Mitwirkung und Unterstützung.

TERMINE bereits gesetzt:

25.05.19 Bonn, DGB-Haus, Endenicherstraße 127

14.09.19 Berlin, Rosa Luxemburg Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1

05.10.19 Hamburg, W3-Werkstatt, Nernstweg 32-34

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Protokoll des Zweiten Arbeitstreffen

Ein Beitrag von Ulrich Franz und Gernot Reipen


Am Freitag, den 16.11.18, trafen sich in Berlin 14 Unterstützer*innen des Frankfurter Manifests um über die zukünftigen Arbeitsstrukturen (Arbeitsprozesse), die Finanzierung und über erste Kampagnen und Veranstaltungen für 2019/2020 zu debattieren. Angestrebt wird eine Kooperation mit Gruppen, die sich zwar mit der Digitalisierung beschäftigen (z.B. Chaos Computerclub), die aber das Thema Grundeinkommen bislang nicht auf ihrer Agenda haben.
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Veranstaltung zum Frankfurter Manifest in Weimar

Ein persönlicher Bericht.

Portrait 5Rund 40 Besucher hatten sich am Dienstag, den 30.10.18 im Gewölbekeller der Stadtbibliothek Weimar eingefunden, um sich über das Frankfurter Manifest und die politischen Rahmenbedingungen eines emanzipatorischen Grundeinkommens zu informieren. Die Einladung zu dieser BGE-Veranstaltung war von den Organisationen der Initiative Grundeinkommen Weimar, der Ortsgruppe Attac und mit freundlicher Unterstützung der Stadtbibliothek erfolgt.
Möglicherweise hätten sich noch ein paar mehr interessierte Gäste eingefunden, wenn die regionale Zeitung die Terminankündigung ein paar Tage früher und nicht am 30.11. veröffentlicht hätte. Ein Problem, dass offensichtlich nicht nur auf die Stadt und die Region Weimar beschränkt ist.
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Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg

 

Das Grundeinkommen nur eine Utopie?

Autor: Dr. Michael Berndt

Wie wollen wir übermorgen zusammenleben? Dies war die zentrale Frage der Utopie-Konferenz, zu der Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, gemeinsam mit Richard David Precht vom 20. bis zum 22. August 2018 eingeladen hatte. Dieser Einladung folgten als Gäste nicht nur 49 renommierte und bekannte Kulturschaffende, Philosophen, Wissenschaftler der verschiedensten Fachrichtungen, Politiker und Wirtschaftsvertreter, sondern auch 600 Studierende und engagierte Bürger.
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Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)

Technikpolitik von unten

Am 7. September 2018 gründet sich in München das „Zentrum emanzipatorische Technikforschung“ (ZET), ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die in den gesellschaftlichen Diskurs um die technische Entwicklung intervenieren wollen. Das ZET verfolgt einerseits das Ziel, die gegenwärtige Beschränktheit dieses Diskurses auf Wettbewerbsfähigkeit zu problematisieren. Andererseits will es mit dem Nachdenken über mögliche Utopien der scheinbaren Alternativlosigkeit des Bestehenden emanzipatorische Möglichkeitsräume entgegensetzen und so dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesellschaftliche Alternativen zu schaffen. Um den intellektuellen Austausch zu befördern und Kooperationen und gegenseitige Hilfe zu ermöglichen, wird deshalb ein deutschsprachiges wissenschaftliches Netzwerk gegründet, das sich aus einem pluralen, aber dezidiert linken, Blickwinkel mit der Frage nach emanzipatorischen Perspektiven im technologischen Wandel befasst.
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Das Frankfurter Manifest:

Eine klare Stimme für das emanzipatorische bedingungslose Grundeinkommen!

Autor: Jörg Reiners
Artikel zuvor veröffentlicht im Netzwerk Grundeinkommen

Verschiedene Vorstände börsennotierter Unternehmen, wie z.B. Timotheus Höttges von der Deutschen Telekom AG, haben die Einführung eines Grundeinkommens angemahnt. Auffällig dabei: Die lautesten Stimmen kommen von den Chefs der Firmen, die ganz wesentlich mit der Digitalisierung zu tun haben. Man darf voraussetzen, dass diese Herren am besten wissen, was noch alles in ihren Schubladen liegt, und abschätzen können, was wann und wie auf unsere Gesellschaft zukommen wird. In dem Newsletter vom 25.04.2016 wurde bereits auf erste Töne aus den Chefetagen hingewiesen.
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Videodokumentation der BGE-Arbeitstagung

Wir werden zeitnah eine vollständige Videodokumentation der BGE-Veranstaltung unter YouTube Kanal digiBGE online stellen. Unser Ziel ist es, eine möglichst transparente offene Dokumentation allen zur Verfügung zu stellen, die an der Tagung nicht teilnehmen konnten. Sie dient auch als Mediathek und Quelle für alle, die sich intensiv mit dem Thema BGE und Digitalisierung, insbesondere Arbeit 4.0, informieren wollen. Besonders letzteres nicht aus der Sicht von Arbeitgebern, Unternehmensverbänden und Parteien. Wir folgen damit einem Wunsch, der bei der Arbeitstagung häufig eingefordert wurde. Digitale-Plattformen müssen die Vielfälligkeit einer Gesellschaft zum Ausdruck bringen und dürfen nicht von global agierenden Unternehmen vereinnahmt und einseitig, im Interesse ihrer wirtschaftlichen Ansprüche und Zielsetzungen, interpretiert oder sogar manipuliert werden.

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Bedingungsloses oder emanzipatorisches Grundeinkommen

Häufig wird die Frage gestellt, worin unterscheidet sich ein bedingungsloses von einem emanzipatorischen Grundeinkommen und brauchen wir eine solche Trennung in der Definition.

Werner Rätz von der Arbeitsgruppe Genug für Alle, Attac Deutschland, hat versucht auf der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ am 25. – 26. Mai 2018 in Frankfurt am Main eine Antwort zu geben. Er hob noch einmal die Frage hervor, warum diese Arbeitstagung notwendig geworden ist. Was bedeutet es für uns, wenn (Silikon)-Manager sich für ein Grundeinkommen aussprechen? Rätz benennt zwei Gründe:
a) Durch ein Grundeinkommen lässt sich der Konsum (der Kauf von Gütern) sicherstellen, auch dann, wenn das Einkommen aus der Produktivität durch die Digitalisierung alleine nicht mehr in Zukunft ausreichen wird.
b) Dort wo Menschen zukünftig noch in der Produktion tätig sein müssen, sollen diese Erwerbsarbeiter möglichst billig, isoliert und ungeschützt ihre Arbeit verrichten. Stichwort: Billige Arbeit zur Profitmaximierung.

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Kurzer Zwischenbericht zur BGE-Veranstaltung in Frankfurt.

Digitalisierung? Grundeinkommen!

Das Ergebnis der Arbeitstagung, an der etwa hundert Menschen teilgenommen haben, war ein gemeinsames Positionspapier, worauf sich die Teilnehmer einigen konnten. Aufgrund der durchaus konstruktiven und fruchtbaren Diskussionsrunden und Workshops wird das Papier derzeit noch redaktionell überarbeitet und ergänzt. Wir werden dieses gemeinsame Positionspapier in den nächsten Tagen online stellen. Alle Informationen zur zwei tätigen Veranstaltung werden wir ebenfalls sukzessive als Videodokumentation auf youtube „Kanal digiBGE“ oder als kleine Artikel auf unserem Blog https://digibge.wordpress.com/ veröffentlichen.

Mit unserem Positionspapier wollen wir unsere Vorstellungen eines emanzipatorischen BGE dem eines neoliberalen BGE gegenüberstellen und letztendlich die Frage zu beantworten versuchen: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“

Die BGE-Arbeitstagung ist erst der Anfang einer grundsätzlichen Diskussion zu der oben gestellten Frage. Jeder, der sich der Frage widmen möchte, ist uns herzlichst willkommen.

Nur gemeinsam und in einem allgemeinen Konsens lässt sich ein BGE einführen. Und nur gemeinsam und in einem allgemeinen Konsens lässt sich eine gesellschaftliche Zukunft gestalten, die alle mit einbezieht und niemanden ausschließt.

Digitalisierung? Grundeinkommen!

GrundeinkommensaktivistInnen organisieren eine u. a. vom Netzwerk Grundeinkommen unterstützte öffentliche Arbeitstagung Ende Mai in Frankfurt am Main zu Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Grundeinkommen. Dabei sind namhafte VertreterInnen aus Politik und Wissenschaft wie Anke Domscheit-Berg, Wolfgang Strengmann-Kuhn und Timo Daum.

Folgende Inputs werden gegeben:

  1. Digitalisierung heute und morgen – Überblick über Möglichkeiten der Digitalisierung und des Einsatzes von Robotern: Philipp Frey, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.
  2. Wie werden sich die Produktion und die Dienstleistungen verändern? Chancen und Verluste von Arbeitsplätzen: Timo Daum, Dipl. Physiker, Onlinedesigner, Dozent für online-development und digital economy.
  3. Gesellschaftliche und soziale Herausforderungen. Welche Gesellschaft wollen wir? Anke Domscheit-Berg, MdB, Unternehmerin, Publizistin, Aktivistin.

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