Zweites Arbeitstreffen am 16.11.18 in Berlin

Aufgaben für das Treffen der Initiative „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ am 16.11.2018
Mehringhof (Versammlungsraum), Gneisenaustrasse 2A 1061 Berlin von 12:00 bis 17:00 Uhr

Ziel:

Wir wollen einen handlungsfähigen Zusammenhang schaffen, der das Anliegen des „Frankfurter Manifestes“ offensiv und spürbar in die Öffentlichkeit trägt und dabei eine wahrnehmbare Gegenposition zu rechten, neoliberalen, unternehmensfreundlichen Grundeinkommensvorstellungen darstellt.
Weiterlesen „Zweites Arbeitstreffen am 16.11.18 in Berlin“

70 Jahre Grundgesetz –

Was hat das Grundeinkommen mit Art. 2 des Grundgesetzes zu tun?

Gastbeitrag: Ute Behrens

Anlässlich des fünfundsechzigsten Geburtstag des Grundgesetzes befragte das Institut für Demoskopie Allensbach im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage für den ROLAND Rechtsreport 2014¹ die Meinung der Bürger u. A. zum Grundgesetz und zur Bedeutung der einzelnen Grundrechte. Dabei landete die freie Entfaltung der Persönlichkeit in der Rangfolge auf dem vorletzten Platz. Nur 51 Prozent der Befragten hielten diesen Artikel für wichtig, obwohl er im direkten Zusammenhang mit dem Artikel 1 steht und in der Abfolge des Grundgesetzes den zweiten Platz einnimmt. Mittlerweile sind 70 Jahre vergangen und die Ergebnisse dürften auch heute nicht anders ausfallen.
Weiterlesen „70 Jahre Grundgesetz –“

Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)

Technikpolitik von unten

Am 7. September 2018 gründet sich in München das „Zentrum emanzipatorische Technikforschung“ (ZET), ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die in den gesellschaftlichen Diskurs um die technische Entwicklung intervenieren wollen. Das ZET verfolgt einerseits das Ziel, die gegenwärtige Beschränktheit dieses Diskurses auf Wettbewerbsfähigkeit zu problematisieren. Andererseits will es mit dem Nachdenken über mögliche Utopien der scheinbaren Alternativlosigkeit des Bestehenden emanzipatorische Möglichkeitsräume entgegensetzen und so dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesellschaftliche Alternativen zu schaffen. Um den intellektuellen Austausch zu befördern und Kooperationen und gegenseitige Hilfe zu ermöglichen, wird deshalb ein deutschsprachiges wissenschaftliches Netzwerk gegründet, das sich aus einem pluralen, aber dezidiert linken, Blickwinkel mit der Frage nach emanzipatorischen Perspektiven im technologischen Wandel befasst.
Weiterlesen „Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)“

Digitalisierung und bedingungsloses Grundeinkommen

Neue Möglichkeiten für Sorge- und Pflegetätigkeiten? 

Autorin: Dagmar Paternoga,
Attac, Genug für Alle AG

Dagmar PaternogaMit zunehmender Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) und damit verbundenen Zukunftsszenarien um den Wegfall von Erwerbsarbeitsplätzen bekommen immer mehr Menschen Angst vor der Digitalisierung. Sie fragen, was ist mit der Sicherheit meines Einkommens durch Erwerbsarbeit? Wie viel Arbeitsplätze werden durch KI wegfallen?

Doch müssen wir davor Angst haben? Oder bietet die Digitalisierung neben ihren Gefahren, denen wir aufmerksam begegnen müssen, auch Möglichkeiten, unsere Gesellschaft neu zu gestalten?

Weiterlesen „Digitalisierung und bedingungsloses Grundeinkommen“

Gesellschaft und Grundeinkommen

Gastbeitrag
Autor: Dr. Michael Berndt
Fachbeauftragter Bedingungsloses Grundeinkommen, Sozialpiraten
Lizenz: CC BY-ND

 

Immer häufiger wird über ein Grundeinkommen diskutiert und das ist wichtig und gut. Dennoch höre ich solchen Diskussionen nicht mehr gerne zu. Warum? Weil immer wieder die gleichen Fragen auftauchen und diskutiert werden: Wo soll das zusätzliche Geld herkommen? Arbeiten dann noch genügend Leute? Wer macht ungeliebte Arbeit? Fragen und Ängste einer Gesellschaft, die sich über Geldverdienst und -vermögen definiert.

Aber es braucht kein „zusätzliches“ Geld. Schon heute ist in unserer Gesellschaft jeder grundabgesichert. Und gesellschaftliche Leistungen werden über Geld bewertet – manchmal mit Null Euro – und über Geld miteinander verrechnet. Handelsbilanz und ausländische Kapitalflüsse einmal außer Acht gelassen. Es ist also alles nur eine Frage der Bewertung und Verrechnung von gesellschaftlichen Leistungen.

Weiterlesen „Gesellschaft und Grundeinkommen“

Die ersten 100 UnterstützerInnen

Mehr als 100 UnterstützerInnen haben in den letzten Wochen unser Positionspapier „Frankfurter Manifest“ für ein emanzipatorisches Grundeinkommen unterzeichnet. Aber das soll nur der Anfang sein! Damit es noch deutlich mehr BefürworterInnen in Zukunft werden, daran wollen wir gemeinsam arbeiten!
Ein zweites Arbeitstreffen ist am Freitag den 16. November 2018 in Berlin geplant. Alle UnterstützerInnen erhalten aber bereits schon jetzt eine Einladung mit Vorankündigung zu diesem Arbeitstreffen. Weiterlesen „Die ersten 100 UnterstützerInnen“

Liste der UnterstützerInnen

Initiativen, Organisationen, Arbeitsgruppen und Parteien sind fett gedruckt!

145. Markus Jensch, Berlin, 144. Roman F., Osnabrück, 143. Bauer, Berlin, 142. Josef Plank, Berlin, 141. Jens Thölking, Visbeck, 140. Hinrich Garms, Offenbach am Main, 139. Robert Simon, Vellberg, AG Genug für alle, Attac Bremen, 28205 Bremen, 138. Manfred Seitz, Bremen, 137. Ralph Würfel, Bielefeld, 136. Siegfried Behrendt, Bremen, Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche, Bremen, 135. Renate Rathmann, Konz, 134. Anke Kewitz, 21109 Hamburg, 133. Susanne, Hamburg, 132. K. Beant Kaur Mönnich, Hamburg, 131. Olga Masur, Hamburg, 130. Lars Beck, Mulfingen, 129. Thomas Plauck, Castrop-Rauxel, 128. Rebecca Pens, Berlin, 127. Heinz Swoboda, Wien, 126. Jörg Huckenbeck, 125. Jutta O. Lechner, Bonn, 124. Rebecca Gaube, Frankfurt, 123. Sebastian Meyer, 122. Gabriele Schmidt, Bremen, 121. Harald Buwert, Olching, 120. Daniel Hans Dox, Kiel, 119. Thomas Näcke, Céret, 118. Rolf R. Müller, Leipzig, 117. Martin Birkner, Wien, 116. Josef Özcan, Köln, 115. Gertrude Stein, 3851 Kautzen, 114. Günter K., a-1210 Wien, 113. Annette Berndt, 26506 Norden, 112. Dr. Michael Berndt, Norden, AG genug für alle, Attac Deutschland, 111. Gilsa Hausegger, Graz, 110. Jutta Müller, Wien, 109. Leopold Prassl, Hof bei Straden, 108. Matthias Reichl, Bad Ischl (Österreich), 107. Ulrike Sambor, Brunn am Geb., 106. Klaus Sambor, Brunn am Geb., 105. Eva-Maria Glathe-Braun, Ulm, 104. Timo Daum, 10969 Berlin, 103. Manfred Seitz, Bremen, 102. Jo Werner, Berlin, 100. Jutta Pintaske, 99. Norbert Schepers, Bremen, 98. Charlotte K. Frankfurt am Main, 97. Tobias Wagner, Wächtersbach, 96. Christine Zander, Hamburg, 95. Bernd Jahnke, Freistatt, 94. Denis Blümke, Berlin, 93. Quest, Rostock, 92. Matthias Blöcher, 91. Peter P. Eppstein, 90. Michael Riese, Alsfeld, 89. Frank Westermann, 27472 Cuxhaven, 87. Andreas Matt, Frankfurt, 86. Andreas Haab, Dinslaken, 85. Johannes Fangmeyer, 48480 Spelle, 84. Charlotte Ullmann, Frankfurt am Main, 83. Andreas F., Saarbrücken, 82. Joachim Engelhardt, Berlin, Weiterlesen „Liste der UnterstützerInnen“

Ein Dorf testet die Zukunft.

Die Gemeinde Rheinau in der Schweiz will das Grundeinkommen testen und die erste Grundeinkommensgemeinde in der Schweiz werden. Zunächst ist dieses „Experiment“ für zwei Jahre ausgelegt. Die Idee dazu stammt von der Filmemacherin Rebecca Panian, die Anfang 2018 einen entsprechenden Aufruf in der Schweiz startete. Aus den rund 100 Meldungen wurde schließlich die Gemeinde Rheinau vom Kern-Team des Projektes Jens Martignoni (MBA, Ing.FH), Ökonom und Wissenschaftler, Ralph Moser, Grundeinkommens-Experte und Mitglied des Zürcher Vereins „DeinGrundeinkommen“ und Rebecca Panian, ausgewählt.

Weiterlesen „Ein Dorf testet die Zukunft.“