Arbeitsgruppe Bildung

Das zweite Arbeitstreffen von #digiBGE in Berlin hat auch zu dem Ergebnis geführt, themenbezogene Arbeitsgruppen zu bilden. Die Arbeitsgruppen arbeiten für die Kampagne bge19-Tournee einen Gesprächsleitfaden u.a. zu der Fragestellung „Wie werden sich unsere Lebensbereiche durch die Digitalisierung verändern? Und wie können wir unsere Vorstellungen in diesen Prozess einbringen?“ aus.

Der Lerntherapeut und Philosoph Heinz-Jürgen Hörster und der Mitherausgeber der Anthologie „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ zum Frankfurter Manifest Jörg Reiners bieten an, in der Arbeitsgruppe „Bildungslandschaften – subjektbezogenes Lehren und Lernen als humanistische Reaktion auf eine Digitalisierung des Schulischen“ (kurz: AG Bildung) mitzuarbeiten.

Die Einladung richtet sich an ein interessiertes Fachpublikum. Dieses wendet sich bitte mit einer Kurzvorstellung per E-Mail an Jörg Reiners: joerg.reiners.journalist(ät)gmail.com.

Happy New Year

Liebe Freundinnen und Freunde eines Emanzipatorischen Grundeinkommens!

Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns gebracht. Das von uns auf den Weg gebrachte Frankfurter Manifest hat die Grundeinkommensdebatte spürbar belebt.
Auf der Grundlage dieses von Frankfurt am Main ausgehenden Impulses namhafter Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wird die
damals als bge17-Tournee begonnene Kette an grundeinkommensbezogenen Veranstaltungen im kommenden Jahr unter dem Namen digibge19-Tour fortgesetzt.

Wir freuen uns, Sie bzw. Euch an Bord begrüßen zu dürfen. Klicken Sie einfach mal bei uns rein: Willkommen!

Falls Sie bzw. Ihr noch ein wenig Bedenkzeit benötigt, empfehlen wir die Lektüre der Textsammlung zum Frankfurter Manifest. Im Buchhandel kann unter Angabe Mandelbaum Verlag
die Anthologie „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ (ISBN 978-3-85476-685-8 / 14 €) bestellt werden.

Wir wünschen Ihnen / Euch erholsame Festtage und einen guten Rutsch in ein nicht minder aufregendes Jahr 2019.

Ihr #digiBGE-Team

Rundbrief

Liebe DigiBGE-Unterstützer*innen,
liebe BGE-Aktive,

seit Ende Mai 2018 haben sich 170 Unterstützer*innen auf unserem Blog eingetragen und wir hoffen, dass es bald noch mehr werden!

Alle Informationen zu unseren Aktivitäten und Veranstaltungen findet ihr auf unserem Blog http://www.digibge.wordpress.com. Dazu gibt es regelmäßige Beiträge zum Thema Grundeinkommen.

Wer über die neusten Beiträge regelmäßig informiert werden möchte, der kann unseren Blog als „Follower“ abonnieren. Dazu einfach den Button „Follower emanzipatorisches Grundeinkommen“ in der rechten Spaltenleiste bzw. am Ende der Blogbeiträge (bei Smartphones) anklicken.

Darüber hinaus haben wir einen Newsletter „DigiBGE-info“ eingerichtet. Unter https://listen.attac.de/mailman/listinfo/digibge-info könnt ihr euch für den Newsletter anmelden. Im Newsletter werden zeitnah Informationen zu Aktivitäten und Projekte gepostet. Ferner sollen hier zukünftig regelmäßig die Ergebnisse aus unserer Arbeitsgruppe(n) erscheinen. Der Newsletter ist für die BGE-Aktiven gedacht, die sich als Privatperson oder als Teil eine BGE-Inititive oder Organisation unsere Arbeit, unsere Projekte und unsere Veranstaltungen unterstützen wollen.
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Protokoll des Zweiten Arbeitstreffen

Ein Beitrag von Ulrich Franz und Gernot Reipen


Am Freitag, den 16.11.18, trafen sich in Berlin 14 Unterstützer*innen des Frankfurter Manifests um über die zukünftigen Arbeitsstrukturen (Arbeitsprozesse), die Finanzierung und über erste Kampagnen und Veranstaltungen für 2019/2020 zu debattieren. Angestrebt wird eine Kooperation mit Gruppen, die sich zwar mit der Digitalisierung beschäftigen (z.B. Chaos Computerclub), die aber das Thema Grundeinkommen bislang nicht auf ihrer Agenda haben.
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BGE – Gesellschaftspolitischer Paradigmenwechsel

Ein Gastbeitrag von Thomas Ganskow

vom Landesvorstand Niedersachen der Piratenpartei Deutschland

 

Die Würde des Menschen ist unmittelbar mit seiner Freiheit verbunden. Das bedeutet auch, mehr tun zu können, als sich nur ständig im Kampf gegen die Existenzangst zu befinden. Daher setzt die Betrachtung des bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für uns Piraten Niedersachsen nicht nur die wirtschaftspolitische, sondern auch die sozialpolitische, ja sogar die gesamtgesellschaftspolitische Sicht voraus. Die Arbeit und der Arbeitsmarkt der Zukunft werden sich grundlegend verändern. Je nach Szenario wird ein Wegfall von 30 bis 50 Prozent der Arbeitsplätze prognostiziert. Eine Vorstellung, die die Menschen in unserer Gesellschaft vor ungeahnte Aufgaben stellt. Die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) ist ein Teil der Lösung.
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Veranstaltung zum Frankfurter Manifest in Weimar

Ein persönlicher Bericht.

Portrait 5Rund 40 Besucher hatten sich am Dienstag, den 30.10.18 im Gewölbekeller der Stadtbibliothek Weimar eingefunden, um sich über das Frankfurter Manifest und die politischen Rahmenbedingungen eines emanzipatorischen Grundeinkommens zu informieren. Die Einladung zu dieser BGE-Veranstaltung war von den Organisationen der Initiative Grundeinkommen Weimar, der Ortsgruppe Attac und mit freundlicher Unterstützung der Stadtbibliothek erfolgt.
Möglicherweise hätten sich noch ein paar mehr interessierte Gäste eingefunden, wenn die regionale Zeitung die Terminankündigung ein paar Tage früher und nicht am 30.11. veröffentlicht hätte. Ein Problem, dass offensichtlich nicht nur auf die Stadt und die Region Weimar beschränkt ist.
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AG Digitalisierung? Grundeinkommen!

Im Netzwerk Grundeinkommen gibt es eine neue ArbeitsgruppeDigitalisierung? Grundeinkommen!“

Die AG soll dabei helfen, die entsprechenden politischen, sozialen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu benennen, die dazu beitragen, die zukünftigen Veränderungen, die durch die Digitalisierung zu erwarten sind, für alle Menschen in unserem Land im positiven Sinne nutzbar zu machen. – Den Antragstext inkl. Begründung findet ihr hier.
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Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg

 

Das Grundeinkommen nur eine Utopie?

Autor: Dr. Michael Berndt

Wie wollen wir übermorgen zusammenleben? Dies war die zentrale Frage der Utopie-Konferenz, zu der Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, gemeinsam mit Richard David Precht vom 20. bis zum 22. August 2018 eingeladen hatte. Dieser Einladung folgten als Gäste nicht nur 49 renommierte und bekannte Kulturschaffende, Philosophen, Wissenschaftler der verschiedensten Fachrichtungen, Politiker und Wirtschaftsvertreter, sondern auch 600 Studierende und engagierte Bürger.
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Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)

Technikpolitik von unten

Am 7. September 2018 gründet sich in München das „Zentrum emanzipatorische Technikforschung“ (ZET), ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die in den gesellschaftlichen Diskurs um die technische Entwicklung intervenieren wollen. Das ZET verfolgt einerseits das Ziel, die gegenwärtige Beschränktheit dieses Diskurses auf Wettbewerbsfähigkeit zu problematisieren. Andererseits will es mit dem Nachdenken über mögliche Utopien der scheinbaren Alternativlosigkeit des Bestehenden emanzipatorische Möglichkeitsräume entgegensetzen und so dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesellschaftliche Alternativen zu schaffen. Um den intellektuellen Austausch zu befördern und Kooperationen und gegenseitige Hilfe zu ermöglichen, wird deshalb ein deutschsprachiges wissenschaftliches Netzwerk gegründet, das sich aus einem pluralen, aber dezidiert linken, Blickwinkel mit der Frage nach emanzipatorischen Perspektiven im technologischen Wandel befasst.
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Grundeinkommen in Liechtenstein

Die Diskussion über ein Grundeinkommen und dessen Umsetzung findet mittlerweile auf breiter Ebene in der Öffentlichkeit statt. Der Volksentscheid in der Schweiz 2016 über ein Grundeinkommen war nur der Anfang einer Reihe von Umsetzungsversuchen. Es folgte ein Modellversuch in Finnland und regionale Tests in den Niederlanden. Auch in Belgien, sowie zuletzt in der Schweiz und in Deutschland wurden und werden solche „Modellversuche“ regional diskutiert, wie z.B. im Kanton Zürich, in Schleswig-Holstein, in Flensburg oder in Göttingen.

Wie sinnvoll solche Modellversuche sein mögen, möge jeder selbst versuchen zu beantworten. Sie können aber die tatsächlichen kurz- und langfristigen Einflüsse eines Grundeinkommens auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nur bedingt widerspiegeln. Das könnte nur ein „Grundeinkommensversuch“ mit einer Laufzeit von mindestens fünf bis zehn Jahren in einem konkreten Staat.

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