Unser Positionspapier

Hervorgehoben

Frankfurter Manifest

Das vorliegende Positionspapier zu den Bedingungen eines emanzipatorischen Grundeinkommens wurde bei der Arbeitstagung am 26.05.18 in Frankfurt erarbeitet und verfasst.
Hier das Manifest als pdf-Datei

Digitalisierung? Grundeinkommen!

Möglichkeiten einer emanzipatorischen Gestaltung

In den letzten zwei Jahren ist Bewegung in die Grundeinkommensdebatte gekommen. Es äußerten sich auch Silicon-Valley-Unternehmer und Manager positiv über diese Idee. Ebenso plädieren einige deutsche Unternehmenschefs dafür, auch Wissenschaftler aus dem IT-Zusammenhang. Im Vordergrund stehen dabei Argumente für das Grundeinkommen, die sich aus einem prognostizierten Wegfall von Erwerbsarbeitsplätzen durch die Digitalisierung ergeben.

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Zweites Arbeitstreffen am 16.11.18 in Berlin

Aufgaben für das Treffen der Initiative „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ am 16.11.2018
Mehringhof (Versammlungsraum), Gneisenaustrasse 2A 1061 Berlin von 12:00 bis 17:00 Uhr

Ziel:

Wir wollen einen handlungsfähigen Zusammenhang schaffen, der das Anliegen des „Frankfurter Manifestes“ offensiv und spürbar in die Öffentlichkeit trägt und dabei eine wahrnehmbare Gegenposition zu rechten, neoliberalen, unternehmensfreundlichen Grundeinkommensvorstellungen darstellt.
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70 Jahre Grundgesetz –

Was hat das Grundeinkommen mit Art. 2 des Grundgesetzes zu tun?

Gastbeitrag: Ute Behrens

Anlässlich des fünfundsechzigsten Geburtstag des Grundgesetzes befragte das Institut für Demoskopie Allensbach im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage für den ROLAND Rechtsreport 2014¹ die Meinung der Bürger u. A. zum Grundgesetz und zur Bedeutung der einzelnen Grundrechte. Dabei landete die freie Entfaltung der Persönlichkeit in der Rangfolge auf dem vorletzten Platz. Nur 51 Prozent der Befragten hielten diesen Artikel für wichtig, obwohl er im direkten Zusammenhang mit dem Artikel 1 steht und in der Abfolge des Grundgesetzes den zweiten Platz einnimmt. Mittlerweile sind 70 Jahre vergangen und die Ergebnisse dürften auch heute nicht anders ausfallen.
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AG Digitalisierung? Grundeinkommen!

Im Netzwerk Grundeinkommen gibt es eine neue ArbeitsgruppeDigitalisierung? Grundeinkommen!“

Die AG soll dabei helfen, die entsprechenden politischen, sozialen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu benennen, die dazu beitragen, die zukünftigen Veränderungen, die durch die Digitalisierung zu erwarten sind, für alle Menschen in unserem Land im positiven Sinne nutzbar zu machen. – Den Antragstext inkl. Begründung findet ihr hier.
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Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg

 

Das Grundeinkommen nur eine Utopie?

Autor: Dr. Michael Berndt

Wie wollen wir übermorgen zusammenleben? Dies war die zentrale Frage der Utopie-Konferenz, zu der Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, gemeinsam mit Richard David Precht vom 20. bis zum 22. August 2018 eingeladen hatte. Dieser Einladung folgten als Gäste nicht nur 49 renommierte und bekannte Kulturschaffende, Philosophen, Wissenschaftler der verschiedensten Fachrichtungen, Politiker und Wirtschaftsvertreter, sondern auch 600 Studierende und engagierte Bürger.
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Gründungskonferenz des Zentrums emanzipatorische Technikforschung (ZET)

Technikpolitik von unten

Am 7. September 2018 gründet sich in München das „Zentrum emanzipatorische Technikforschung“ (ZET), ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die in den gesellschaftlichen Diskurs um die technische Entwicklung intervenieren wollen. Das ZET verfolgt einerseits das Ziel, die gegenwärtige Beschränktheit dieses Diskurses auf Wettbewerbsfähigkeit zu problematisieren. Andererseits will es mit dem Nachdenken über mögliche Utopien der scheinbaren Alternativlosigkeit des Bestehenden emanzipatorische Möglichkeitsräume entgegensetzen und so dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesellschaftliche Alternativen zu schaffen. Um den intellektuellen Austausch zu befördern und Kooperationen und gegenseitige Hilfe zu ermöglichen, wird deshalb ein deutschsprachiges wissenschaftliches Netzwerk gegründet, das sich aus einem pluralen, aber dezidiert linken, Blickwinkel mit der Frage nach emanzipatorischen Perspektiven im technologischen Wandel befasst.
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Digitalisierung und bedingungsloses Grundeinkommen

Neue Möglichkeiten für Sorge- und Pflegetätigkeiten? 

Autorin: Dagmar Paternoga,
Attac, Genug für Alle AG

Dagmar PaternogaMit zunehmender Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) und damit verbundenen Zukunftsszenarien um den Wegfall von Erwerbsarbeitsplätzen bekommen immer mehr Menschen Angst vor der Digitalisierung. Sie fragen, was ist mit der Sicherheit meines Einkommens durch Erwerbsarbeit? Wie viel Arbeitsplätze werden durch KI wegfallen?

Doch müssen wir davor Angst haben? Oder bietet die Digitalisierung neben ihren Gefahren, denen wir aufmerksam begegnen müssen, auch Möglichkeiten, unsere Gesellschaft neu zu gestalten?

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Grundeinkommen in Liechtenstein

Die Diskussion über ein Grundeinkommen und dessen Umsetzung findet mittlerweile auf breiter Ebene in der Öffentlichkeit statt. Der Volksentscheid in der Schweiz 2016 über ein Grundeinkommen war nur der Anfang einer Reihe von Umsetzungsversuchen. Es folgte ein Modellversuch in Finnland und regionale Tests in den Niederlanden. Auch in Belgien, sowie zuletzt in der Schweiz und in Deutschland wurden und werden solche „Modellversuche“ regional diskutiert, wie z.B. im Kanton Zürich, in Schleswig-Holstein, in Flensburg oder in Göttingen.

Wie sinnvoll solche Modellversuche sein mögen, möge jeder selbst versuchen zu beantworten. Sie können aber die tatsächlichen kurz- und langfristigen Einflüsse eines Grundeinkommens auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nur bedingt widerspiegeln. Das könnte nur ein „Grundeinkommensversuch“ mit einer Laufzeit von mindestens fünf bis zehn Jahren in einem konkreten Staat.

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Ganz falsche Freunde

Mit Leuten wie Fürst kann es keine Zusammenarbeit geben.

Autor: Werner Rätz

Den Inititiatorinnen und Unterzeichnern des Frankfurter Manifestes geht es auch darum, rechte, schon gar rechtspopulistische und rechtsradikale Positionen auszugrenzen, seien sie für etwas, das sie BGE nennen oder nicht. Deshalb kann es mit Leuten wie Fürst keine Zusammenarbeit geben.“

Klaus Fürst bezeichnet sich selbst als „kapitalismuskritischer Kapitalist“, der 2012 „das Institut für Kommunikation von Zukunftskonzepten (dort allerdings nicht erreichbar, sondern unter Zukunftsaspekte – WR) gründete.
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Gesellschaft und Grundeinkommen

Gastbeitrag
Autor: Dr. Michael Berndt
Fachbeauftragter Bedingungsloses Grundeinkommen, Sozialpiraten
Lizenz: CC BY-ND

 

Immer häufiger wird über ein Grundeinkommen diskutiert und das ist wichtig und gut. Dennoch höre ich solchen Diskussionen nicht mehr gerne zu. Warum? Weil immer wieder die gleichen Fragen auftauchen und diskutiert werden: Wo soll das zusätzliche Geld herkommen? Arbeiten dann noch genügend Leute? Wer macht ungeliebte Arbeit? Fragen und Ängste einer Gesellschaft, die sich über Geldverdienst und -vermögen definiert.

Aber es braucht kein „zusätzliches“ Geld. Schon heute ist in unserer Gesellschaft jeder grundabgesichert. Und gesellschaftliche Leistungen werden über Geld bewertet – manchmal mit Null Euro – und über Geld miteinander verrechnet. Handelsbilanz und ausländische Kapitalflüsse einmal außer Acht gelassen. Es ist also alles nur eine Frage der Bewertung und Verrechnung von gesellschaftlichen Leistungen.

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Die ersten 100 UnterstützerInnen

Mehr als 100 UnterstützerInnen haben in den letzten Wochen unser Positionspapier „Frankfurter Manifest“ für ein emanzipatorisches Grundeinkommen unterzeichnet. Aber das soll nur der Anfang sein! Damit es noch deutlich mehr BefürworterInnen in Zukunft werden, daran wollen wir gemeinsam arbeiten!
Ein zweites Arbeitstreffen ist am Freitag den 16. November 2018 in Berlin geplant. Alle UnterstützerInnen erhalten aber bereits schon jetzt eine Einladung mit Vorankündigung zu diesem Arbeitstreffen. Weiterlesen „Die ersten 100 UnterstützerInnen“